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TAK - Assistent/in für Technische Kommunikation und Dokumentation

Berufsprofil

 

Aus bildungspolitischen Gesichtspunkten hat die dreijährige Ausbildung zum/zur Informationstechnischen Assistent/in für Technische Redaktion (TRA) die Aufgabe, guten Realschülern mit einem anspruchsvollen Ausbildungsplatz eine gute Ausbildung zu ermöglichen.
Die beruflichen Inhalte des/der Technischen Redaktionsassistent/in sind so ausgewählt, dass mit dem Abschluss auch gute Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen.
Durch das Angebot allgemeinbildender Fächer wird zugleich mit dem Abschluss die Fachhochschulreife vergeben. Diese Doppelqualifikation ist äußerst attraktiv, da - gegenüber dem additiven Modell (erst Berufsausbildung und dann Fachoberschule) - mindestens ein Jahr gespart wird. Einige Fachhochschulen und Hochschulen bieten den spezifischen Studiengang zur Technischen Redakteurin bzw. zum Technischen Redakteur an, auf den dieser Bildungsgang in besonderer Weise vorbereitet.

Ein technischer Medienberuf mit Zukunft

„Sie müssen erst den Nippel durch die Lasche ziehen und dann ...“ – als Mike Krüger dieses Lied schrieb, war von Technischer Redaktion und dem Beruf des Assistenten noch nichts bekannt. Heute bereiten Technische Redakteure und Technische Redaktionsassistenten komplexe technische Inhalte zu verständlichen Informationen auf und stellen sie so dar, dass für Laien oder Fachleute zielgruppengerechte Zugriffe auf sie möglich sind.
Technische Dokumentationen spielen bei der Planung, Produktion und Auslieferung von Maschinen und Geräten, aber auch bei Dienstleistungen, wie z.B. beim Erstellen von Schulungsunterlagen eine immer wichtigere Rolle. Ob Technische Zeichnung, Benutzerhandbuch, Montageplan, Ersatzteilkatalog, Serviceübersicht, Hilfetexte für Software, interaktive Hilfemenüs, es sind in aller Regel digitale Dokumente, die das Produkt oder die Dienstleistung von Anfang bis Ende seiner “Lebenszeit” begleiten.
Ganz besonders wichtig ist die Technische Dokumentation im Hinblick auf das Produkthaftungsgesetz, dass neben dem Produkt selbst auch die zum Benutzen eines Produktes notwendige Dokumentation in die Produkthaftung mit einschließt; so können z.B. die zuständigen Behörden bei fehlender oder mangelhafter Betriebsanleitung die Auslieferung eines Produktes untersagen.
Nach einer Schätzung der tekom, dem Dachverband für Technische Kommunikation und Informationsentwicklung, besteht ein Bedarf von ca. 1000 offenen Stellen jährlich. In den vergangenen Jahren wurde der Bedarf nicht gedeckt, so dass ohne weiteres „von derzeit ca. 10.000-13.000 offenen Stellen ausgegangen werden kann“ (Prof. Dr. Jürgen Muthig, Vorsitzender der tekom).

Berufliche Fähigkeiten

Der/die Technische Redaktionsassistent/in erstellt, ändert und archiviert solche Dokumente mit Hilfe moderner Computer und professioneller Software aus den Bereichen Konstruktion, Dokumentation, Bürokommunikation, Screendesign und Dokumentenmanagement. Der neue Bildungsgang in der Berufsfachschule vermittelt den jungen Menschen eine fundierte, zukunftsorientierte Ausbildung im Umgang mit CAD/CAM-Systemen, der Visualisierung und Illustration technischer Produkte, digitaler Bildbearbeitung und Bürokommunikationssoftware.
Natürlich ist technologisches Fachwissen von Bedeutung. Wer eine Einbauanleitung für eine Soundkarte schreibt, sollte wissen wie ein Computer von innen aussieht! Die dreijährige Theorie- und Praxisausbildung in der Berufsfachschule für Technische Redaktion beinhaltet deshalb die Vermittlung von technologischem Grundlagenwissen in den Bereichen Maschinen- und Gerätetechnik, Gebäudetechnik, Elektro- und Automatisierungstechnik sowie Grundlagen des Programmierens. Damit wird das nötige Hintergrundwissen zur Dokumentation von technischen Sachverhalten vermittelt.

Unterricht in Laborräumen

Im Unterricht wird ein netzbasiertes Lehr- und Lernsystem einschließlich Web-Integration verwendet. Es dient als Medium für die Auswahl, Verteilung und Verarbeitung von Informationen. Dies geschieht mit moderner Kommunikationssoftware (Groupware) als Werkzeug für eine gruppenorientierte Arbeitsweise und ermöglicht gemeinsames Nutzen und Verwalten von Daten für die täglichen Aufgaben. Schüler können dadurch mobil und effizient an Unterrichtsaufgaben gemeinsam arbeiten. Die Firma Lotus Development/Europe hat mit ähnlichen Unterrichtsprojekten den Erfolg dieses Konzeptes bereits unter Beweis gestellt.

Weiterbildung

  • Abitur an einer Berufsoberschule, ggf. in einem Jahr
  • Teilnahme an fachbezogenen Fortbildungsveranstaltungen
  • Aufnahme eines Fachhochschulstudiums

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Berufsoberschule

externe Links

Technischer Redakteur (wikipedia)

tekom - Deutscher Fachverband für Technische Kommunikation und Informationsentwicklung

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aktualisiert am:
24.08.2010
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