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Von Helmut Scholl, geschrieben im Juni 2002
- aktualisiert im Dez. 2002
Doppelqualifizierender Bildungsgang mit Berufsabschluss und Fachhochschulreife für Realschüler - ein Medienberuf mit Zukunft!
"Sie müssen erst den Nippel durch die Lasche ziehen und dann ..." - als Mike Krüger dieses Lied schrieb
war von technischer Dokumentation und dem Beruf des Assistenten noch nichts bekannt.
Heute bereiten Technische Redakteure und Assistenten komplexe technische Inhalte zu verständlichen Informationen
auf und stellen sie so dar, dass für Laien oder Fachleute zielgruppengerechte Zugriffe auf sie möglich sind.
Technische Dokumentationen spielen bei der Planung, Produktion und Auslieferung von Maschinen und Geräten,
aber auch bei Dienstleistungen, wie z.B. beim Erstellen von Schulungsunterlagen eine immer wichtigere Rolle.
Ob Technische Zeichnung, Benutzerhandbuch, Montageplan, Ersatzteilkatalog, Serviceübersicht,
Hilfetexte für Software, interaktive Hilfemenüs, es sind in aller Regel digitale Dokumente,
die das Produkt oder die Dienstleistung von Anfang bis Ende seiner "Lebenszeit" begleiten.
Ganz besonders wichtig ist die Technische Dokumentation im Hinblick auf das Produkthaftungsgesetz,
dass neben dem Produkt selbst auch die zum Benutzen eines Produktes notwendige Dokumentation in die
Produkthaftung mit einschließt; so können z.B. die zuständigen Behörden bei fehlender oder mangelhafter
Betriebsanleitung die Auslieferung eines Produktes untersagen.
Nach einer Schätzung der tekom
, dem Dachverband für Technische Kommunikation und Dokumentation,
besteht ein Bedarf von ca. 1000 offenen Stellen jährlich.
In den vergangenen Jahren wurde der Bedarf nicht gedeckt, so
dass ohne weiteres "von derzeit ca. 10.000-13.000 offenen Stellen ausgegangen werden kann"
(Claus Noack Vorsitzender der tekom
).
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